Erste Bodenprobe vom Mars analysiert.

Neues vom Mars!! Die erste Bodenprobe wurde mit den Instrummenten Chemistry and Mineralogy (CheMin), an Bord von Curiosity vom Mars analysiert. Solche Untersuchungen sind Entscheidend für die Mission von Curiosity. Der Rover soll nähmlich herausfinden, ob es womöglich auf dem Mars lebensfreundliche Bedingungen gab. Da bestimmt Materialien nur unter genaue definierten Umweltbedingungen entstehen können, kann ihr Vorhandensein im Gestein oder im Boden etwas über das Klima in früherer Zeit verraten. Dabei können Informationen nur über die chemische Zusammensetzung von Material schnell irreführend sein, daher Untersucht CheMin den Boden mit der Röntgenbeugungsanalyse. Dies ist ein Verfahren, was auf bei Geologen hier auf der Erde oft angewand wird. Diese Analyse liefer Infos über die Struktur der Kristalle. Bisher waren die Instrumente, um dieses Verfahren durchzufürher, zugroß um in einen Rover eingebaut zu werden. Doch es ist Ingenieuren am Ames Research Center gelungen, eine so kompakte Version des Instruments zu bauen, dass damit Curiosity ausgerüstet werden konnte. „Unser Team ist von den ersten Ergebnissen unseres Instruments sehr ermutigt“, so Blake. „Unsere Erwartungen an weitere CheMin-Analysen in den kommenden Monaten sind dadurch nur noch größer geworden.“ Die Bodenproben aus dem Bereich Rocknest, wo sich Curiosity seit einigen Wochen aufhält, wurde zunächst gesiebt und alle Teile die größer waren als 0,15 Millimeter (entspricht ca. der Dicke eines Menschlichen Haares) wurden ausgesiebt. Die Probe bestand aus mindestens zwei Komponenten: aus Staub aus globalen Staubstürmen und Sand, der mehr lokalen Ursprungs ist. Dieses Material sollte charakteristisch für heute auf dem Mars ablaufenden Prozesse sein – im Gegensatz zu dem von Wasser geformtem, mehrere Milliarden Jahre alten Gestein, das Curiosity vor einigen Wochen untersucht hat. David Bish von der Indiana University, der auch zum CheMin-Team gehört, äußert sich so: „Mars ist großflächig von Staub bedeckt und wir hatten bislang nur eine ungenaue Vorstellung von seiner mineralogischen Zusammensetzung. Wir wissen nun, dass er basaltischem Material ähnelt und signifikante Mengen an Feldspat, Pyroxen und Olivin enthält, was wir erwartet hatten.“

CheMin

Quelle: Astronews / Bild: NASA

Quelle: Der Stern.de

Es gibt also noch reichlich Arbeit für Curiosity. Wir sind alle Gespannt auf die nächsten Ergebinisse. Mal sehen was Curosity noch so herausfindet.

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